12.07.2014 Samstag  Länderübergreifende Fortbildung von DLRG Fuldatal, Feuerwehr Fuldatal, Wasserschutz- und Bundespolizei

Stationsausbildung

Erreichen des treibenden Lastkahns

Medizinische Weiterversorgung

Wärmebildgestützte Vermisstensuche

Am Samstag, den 12.07.2014 fand in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Fuldatal-Simmershausen und Wilhelmshausen, der Freiwilligen Feuerwehr Hann. Münden, der DLRG OV Fuldatal e.V. sowie der Wasserschutzpolizei eine praktische Bootsführerweiterbildung statt. Ausgerichtet wurde diese durch die Freiwillige Feuerwehr Fuldatal. Dem voran gegangen war ein Theorieabend am  Freitag.
Aufgrund der Wetterlage der vergangenen Tage führte die Fulda sehr hohes Wasser und hatte dementsprechend eine sehr hohe Fließgeschwindigkeit. Erschwerend kam hinzu, dass aufgrund des Unwetters viel Treibgut in der Fulda schwamm.
Auf dem Programm standen zahlreiche praktische Übungen, wie zum Beispiel das Aufnehmen einer bewusstlosen Person, Mann – über – Bord – Manöver, Geschicklichkeitskurs in Extremsituationen und das Einfangen eines führerlosen Bootes. Während dem Abarbeiten der verschiedenen Stationen und Szenarien kam die Information der Einsatzleitung über einen führerlosen Lastkahn mit mehreren Verletzen an Bord, welcher auf die Staustufe Wilhelmshausen zutreibt. Alarmiert wurden dann die verschiedenen Rettungsmittel der Feuerwehren und der DLRG Fuldatal. Diese hatten dann die Aufgabe, die Einsatzmittel zu koordinieren, den Lastkahn einzufangen und parallel die medizinische Erstversorgung sicherzustellen und weitere Rettungsmaßnahmen  durchzuführen. Da mit weiteren vermissten Personen zu rechnen war, wurde ein Hubschrauber der Bundespolizei zur Unterstützung der Wasser- und Bodengebundenen Einsatzkräfte angefordert. Nach wenigen Minuten wurde die Suche mittels Wärmebildkamera aus der Luft fortgesetzt. Nach der erfolgreichen Rettung der verletzten und hilflosen Personen wurde die Stationsausbildung fortgesetzt.

 

Am Abend konnten wir auf eine erfolgreiche Fortbildung zurückblicken, bei dem sich eine sehr gute Länder- und Organisationsübergreifende Zusammenarbeit zeigte. Diese soll auch weiterhin immer weiter ausgebaut und geübt werden.

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Von: Tobias Volland, DLRG Fuldatal

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